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Malteser Warstein/Anröchte

hier erfahren Sie Neuigkeiten aus unserer Untergliederung

Retter gesucht

Hilfe wird gesucht – und gebraucht !

Im allerbesten Fall merkt man gar nicht, dass sie da waren: Die ehrenamtlichen Helfer im Sanitätsdienst der Malteser. Meist hinter den Kulissen sorgen sie für Sicherheit für Besucher und Personal. „Wenn Erste-Hilfe geleistet werden muss, übernehmen bei größeren Veranstaltungen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die ehrenamtlichen Sanitäter der Malteser dieses“, führt Astrid Lepa, die Stadtbeauftragte der Malteser Warstein / Anröchte weiter aus. Im Fall der Fälle versorgen die Helfer von der Schürfwunde bis zum Herzinfarkt alle, die Hilfe brauchen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgen die gut ausgebildeten Sanitäter den Verletzten und führen alle Lebensrettenden Maßnahmen durch. Und dies immer ehrenamtlich. Ihre Ausbildung zum Einsatzsanitäter und mittlerweile sogar bis hin zum Rettungssanitäter absolvieren die Helfer in ihrer Freizeit, bringen teilweise schon vorhandenes Wissen mit ein und bilden sich über das Jahr hinweg immer wieder fort. Nach einer gründlichen Ausbildung, bis hin zum Rettungssanitäter, stehen die Helfer dann in der zweiten Reihe einer Veranstaltung und stellen sicher, dass im Fall der Fälle schnelle, fachkundige Hilfe sofort vor Ort ist. Die Gemeinschaft Gleichgesinnter, das Wissen, ein für die Allgemeinheit sinnvolles und notwendiges Hobby zu haben wie auch die Möglichkeit sich mit dem Nachweis des Ehrenamts potentiellen Arbeitgebern empfehlen zu können sind häufig Gründe, sich für den Dienst bei den Maltesern zu entscheiden, so Astrid Lepa. Und eines bestätigen die Helfer der Malteser in Warstein/Anröchte jedem der fragt gern: Wir sind eine tolle Truppe und haben viel Spaß zusammen. Die Malteser freuen sich immer über Interessierte, die sich für ihre Arbeit an Patienten interessieren und sich einbringen wollen. Am Dienstag, den 25. November 2014, um 19:00 Uhr laden die Malteser Interessierte ein sich zu informieren. Die Veranstaltung findet im Dr.Anton Görge Haus der Malteser, Paul-Gerhardt-Str.18, in Warstein Belecke statt. Weitere Auskünfte gibt gerne Astrid Lepa, Stadtbeauftragte, unter 02902 - 7 11 44 oder unter sgs@malteser.net.

20 Stunden Weiterbildung an einem Wochenende

Am vergangenen Wochenende haben 14 Helferinnen und Helfer der Malteser aus Warstein/Anröchte an einem intensiven Fortbildungswochenende in Olsberg teilgenommen. „Damit unsere Helfer und Helferinnen auf dem neuestem Stand in der Notfallmedizin sind, bieten wir ihnen zwei Mal im Jahr, in Zusammenarbeit mit der Rettungsdienst Schule der Malteser, ein Fortbildungswochenende an.“, sagt Astrid Lepa, Stadtbeauftragte. Auf dem Lehrplan standen an diesem Wochenende Notfall- und Trauma Management in Theorie und Praxis. Dr. Thomas Schumacher, Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin und spezielle Schmerztherapie, startete die Fortbildungsveranstaltung rund um das Thema Bewusstsein und deren Störungen. Er stellte verschiedene Bewusstseinsskalen vor, nach denen die Verletzten eingestuft werden. Mit Unterstützung der Lehrrettungsassistenten Martin Dörstelmann (Lt. der Rettungswache Schwerte/Hagen/Hemer) und Ralf Paul, Lt. der Rettungswache Warstein, wurden am Samstag die Themenschwerpunkte zum Notfallmanagement und Reanimationstraining angegangen. Schemata zum Auffinden von Notfallpatienten wurden aufgefrischt, so das A-E und das SAMPLE Schema. Neben der Theorie stand vor allem die Praxis im Vordergrund. An verschiedenen Stationen mussten Teilnehmer den zielgerichteten Einsatz der Maskenbeatmung nach einlegen eines Larynxtubus, Unterstützung mit der Beatmungseinheit, erweitert um den Einsatz des Defis, EKG und Pulsoxymeters üben. Die Referenten betonten, dass es wichtig sei eine Brücke zum Ehrenamt zu bauen, und das Ehrenamt auch unterstützen und weiter zu qualifizieren. „Im Einsatzfall sind wir immer froh, wenn weitere Hände zielgerichtet mit anfassen können und uns, den Rettungsdienst, unterstützen können.“, so Ralf Paul, LRA und Lt. der Rettungswache in Warstein. Die Stadtbeauftragte Astrid Lepa lobte die sehr gut organisierte und praxisnahe Weiterbildung durch die Dozenten und bedankte sich für den gelungenen Vortrag und für die gute Zusammenarbeit. Sie überreichte allen Dozenten eine kleine Aufmerksamkeit. 

Kinderleichte Wundversorgung -Ferienspaß Anröchte-

Ein Rettungswagen, der mit Blaulicht und Martinshorn durch die Straßen saust, ist richtig aufregend. Und wenn er auf den Hof des Anröchter Rathauses rollt werden kleine Kinderaugen ganz besonders groß. Dort wurde er gleich von 14 Kindern im Alter von 6-13 Jahren umringt, die sich zur Ferienfreizeit bei den Maltesern Warstein/Anröchte im Ratssaal zum Ferienspaß unter dem Motto “Kinderleichte Wundversorgung“ angemeldet haben. Der Krankenwagen war jedoch nicht zu einem Notfall gekommen, sondern die Kinder wurden von Stefan Richter und Swen Labedat, beide Ausbilder der Malteser, besucht. Diese wollten die Kinder in das Abenteuer Helfen entführen, denn Hilfe leisten ist nicht nur Erwachsenensache. So wurde den Kindern im ersten Schritt bewusst gemacht, das sie immer Hilfe holen müssen - „Hole Hilfe“ –oder auch um Hilfe schreien können, wenn jemand in eine Notsituation geraten ist, nicht weglaufen – denn nur ein Erwachsener kann entscheiden, ob eine Situation gefährlich ist. Die Kinder lernten den Notruf kennen, um im Notfall eigenständig Hilfe rufen zu können. Es kam sogar dazu, dass die Kinder so laut riefen, dass vorbeigehende Menschen in den Saal rannten und fragten, ob Sie helfen können. „Umsorgen und Trösten“ - streicheln, Taschentuch für die Tränen reichen, Kuscheltier bringen, lieb reden, trösten… hier hatten die Kinder viele gute Ideen und bewiesen damit großes Einfühlungsvermögen. Was in einen Notruf gehört wurde den Kindern erklärt an verschiedenen Situationen, wenn sie in eine ernste Situation kommen. Die Notrufnummer 112 hatten die Kinder sofort parat. „112“, kam es wie aus der Pistole geschossen. Sie wissen nun, dass dann der Krankenwagen kommt. Und … er kam!!!!!! Der Ausbilder Swen Labedat zeigte das Anbringen von Wundschnellverbänden, im Volksmund auch Pflaster genannt, und wie man sie an verschiedenen Stellen klebt. Besonders gefiel den Kindern der Fingerkuppenverband, welcher mit Gesichtern bemalt wurde und somit als kleine Fingerpuppe genutzt werden konnte. Auch für ernsthafte Blutungen sind alle Kinder gerüstet worden mit dem Erkennen einer starken Blutung und der Einübung des Druckverbandes. Je mehr Kenntnisse erlangt werden, desto weniger Berührungsängste und größere Kompetenzen entwickeln sich. Aus diesem Grunde haben sie anschließend alle Kinder zur Krankenwagenbesichtigung eingeladen, nicht nur in den Krankenwagen hineinzuklettern, sondern die Kinder sollten auch die Geräte und Apparate berühren. Sie wurden den Kindern von Stefan Richter erklärt und ganz mutige Kinder durften sich auf die Trage legen. Es waren alle Kinder der Meinung, dass es ein wichtiger, aufregender und lehrreicher Besuch war. Am Ende erhielt jedes teilnehmende Kind eine Teilnahmebescheinigung. Auch den Helfern der Malteser hat es viel Spaß gemacht.

Hilfe für Zenica-Orahovica (Bosnien)

Bei der Flutkatastrophe in Bosnien wurde auch die Stadt Zenica stark betroffen.

Besonders der kleine Ort Zenica-Orahovica mit ca. 3.000 Einwohner wurde fast vollkommen zerstört. 80 % der Häuser mussten von den Bewohnern verlassen werden, weil sie von den Schlammlawinen oder dem Wasser zerstört wurden.
Da die Malteser Warstein / Anröchte persönliche Kontakte zu dem Ort haben, wurde am Dienstag (27.Mai2014) die Bevölkerung in der Stadt Warstein und Anröchte zu Geldspenden für die in Zenica-Oraovic betroffene Bevölkerung aufgerufen.

 

 

Malteser informieren über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Wer fit und gesund ist, schiebt den Gedanken an Unfall, Krankheit und Sterben gerne weit weg. Doch jedem ob jung oder alt kann jederzeit ein Unglücksfall zustoßen, erkranken oder das die geistigen Kräfte im Alter nachlassen, schnell in die Situation geraten, nicht mehr eigenverantwortlich über alltägliche oder medizinische Dinge entscheiden zu können. Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind sinnvoll und wichtig, um für diese Situationen selbstbestimmte Entscheidungen festzulegen. In anderen Bereichen ist Vorsorge selbstverständlich- so bei der finanziellen Absicherung durch Vermögensbildung oder Versicherungen vielfältiger Art. „Warum soll ich andere über mein Schicksal entscheiden lassen, wenn ich noch heute selbst Vorsorge für den Fall der Fälle treffen kann. Am einfachsten und besten geht das, indem man eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht erstellt. Der Aufwand ist überschaubar, der Nutzen enorm“, sagt Astrid Lepa, Stadtbeauftragte der Malteser in Warstein Anröchte. Die Malteser konnten Dr. med. Gerhard Markus, langjähriger Chefarzt der Inneren Medizin und Ärztlicher Direktor im St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn und Mitglied im Ethikrat des Erzbistums Paderborn als Referenten zu diesem Thema gewinnen. Dr. Markus wird das Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, das sonst vorwiegend juristisch behandelt wird, auch aus Sicht des beratenden Arztes beleuchten. Auf Grundlage seiner langjährigen ärztlichen Erfahrung als Chefarzt und Intensivmediziner, wird er in seinem Vortrag grundlegende Bausteine zur Abfassung einer ganz persönlichen Patientenverfügung bzw. Vorsorgevollmacht erläutern. Der Vortrag findet am Montag, den 19. Mai um 19:30 Uhr im Dr. Anton Görge Haus, Paul-Gerhardt-Str. 18 in Warstein Belecke bei den Maltesern statt. Zu dieser Informationsveranstaltung ist jeder herzlich eingeladen.

Besuch in der Kindertagesstätte Hexenhäuschen

Ein Rettungswagen, der mit Blaulicht und Martinshorn durch die Straßen saust, ist richtig aufregend. Und wenn er auf den Hof eines Kindergartens rollt werden kleine Kinderaugen ganz besonders groß. 11 der Schulkinder der Kindertagesstätte Hexenhäuschen der PariSozial gGmbH waren richtig aufgeregt, als ein Krankenwagen der Malteser Warstein/Anröchte auf den Hof rollte. Sogleich war er von den Kindern umringt. Jedoch war der Krankenwagen nicht zu einem Notfall gekommen, sondern die Schulkinder wurden von Astrid Lepa von den Maltesern besucht. Mit im Gepäck der Malte Ritter, die muntere Handpuppe im traditionellen Rittergewand des Malteserordens. Diese wollte die Kinder in das Abenteuer Helfen entführen, denn Hilfe leisten ist nicht nur Erwachsenensache. So wurde den Kindern im ersten Schritt bewusst gemacht, das sie immer Hilfe holen müssen - „Hole Hilfe“ –oder auch um Hilfe schreien können, wenn jemand in eine Notsituation geraten ist, nicht weglaufen – denn nur ein Erwachsener kann entscheiden, ob eine Situation gefährlich ist. „Umsorgen und Trösten“ - streicheln, Taschentuch für die Tränen reichen, Kuscheltier bringen, lieb reden, trösten… hier hatten die Kinder viele gute Ideen und bewiesen damit großes Einfühlungsvermögen. Was in einen Notruf gehört wurde den Kindern erklärt an verschiedenen Situationen, wenn sie in eine ernste Situation kommen. Die Notrufnummer 112 hatten die Kinder sofort parat. „112“, kam es wie aus der Pistole geschossen. Sie wissen nun, dass dann der Krankenwagen kommt. Und … er kam!!!!!! Astrid Lepa wunderte sich dabei nicht: „Das wissen die meisten Kinder. Schwieriger wird es, wenn sie ihre Adresse angeben und laut und deutlich sprechen sollen“, berichtete die Stadtbeauftragte der Malteser. Je mehr Kenntnisse erlangt werden, desto weniger Berührungsängste und größere Kompetenzen entwickeln sich. Aus diesem Grunde hat sie anschließend alle Kinder eingeladen in den Krankenwagen hineinzuklettern und war sogleich von den Kindern umringt. Sie ließ die Kinder die Geräte und Apparate berühren, erklärte sie ganz mutige Kinder durften sich auf die Trage legen. Es waren nach einhelliger Meinung aller Kinder und der Erzieherin Angelika Wessel ein wichtiger, aufregender und lehrreicher Besuch und bedankte sich für weitere angebotene Aktionen. Auch den Helfern der Malteser hat es viel Spaß gemacht.

Kostenlose Notruf-App der Malteser

Kostenlose Notruf-App der Malteser

Jederzeit Hilfe holen – App sendet Standort an Helfer

„Bei uns im Sauerland sind oft Rad- und Motorradfahrer, sowie Wanderer unterwegs und verunglücken. Der Arnsberger Wald ist sehr groß und es ist sehr schwierig den genauen Standort zu beschreiben. Ebenso liegen die Orte geographisch sehr weit auseinander, so dass diese App sehr hilfreich sein kann.“  empfiehlt Astrid Lepa, stv. Stadtbeauftragte und Ausbilderin bei  den Maltesern Warstein/Anröchte.

Eine kostenlose App der Malteser ist ab sofort für iPhone und Android-Smartphones abrufbar. Die App bietet zwei Möglichkeiten: Kostenlos wird im Fall des Auslösens mit einer vom Nutzer voreingestellten Person Kontakt  aufgenommen. Dabei übermittelt die App gleichzeitig auch den per GPS ermittelten Aufenthaltsort als SMS. Die Vertrauensperson kann damit im Notfall unmittelbar mit dem Hilfesuchenden sprechen und weiß direkt, wo er sich befindet. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: vom „back-up“ für mobile Senioren bis hin zum Hilferuf für im Großstadtdschungel verirrte Kinder.

Wer eine sichere Erreichbarkeit rund um die Uhr will, nutzt die zweite Möglichkeit: den kostenpflichtigen Notruf-Service. Beim Auslösen des Notrufs innerhalb Deutschlands werden die Profis der Malteser Notruf-Zentrale alarmiert. Dort sind auf Wunsch alle persönlichen Daten, zum Beispiel zu Vorerkrankungen oder Kontaktpersonen hinterlegt. Die Malteser helfen individuell und schnell, falls notwendig auch mit einem Anruf bei der zuständigen Rettungsleitstelle. Dieser übermitteln sie den Standort des
Hilfesuchenden sowie alle für die Notlage relevanten Daten.

Angeboten wird die App mit einer Vertragslaufzeit zwischen 30 Tagen und einem Jahr. Der Vertrag gilt nur für die jeweilige vereinbarte Laufzeit, es gibt keine automatische Verlängerung. Der Preis für 30 Tage beträgt 9 Euro, der Jahresvertrag kostet 49 Euro. Die kurze Vertragszeit bietet sich zum Beispiel für den Urlaub an. Für diejenigen, die das ganze Jahr auf Nummer sicher gehen wollen, wie Geschäftsleute, Wanderer oder Begleiter von Gruppen, bietet sich die 12-Monatsvariante an.

Der kostenlose Download ist für Android Smartphones bei Googleplay und für iPhones im App-Store möglich. Weitere Informationen unter www.malteser-notruf-app.de

 

 

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE31370601201201216512  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7